kama:
Ist mit dem Paradigmenwechsel in den Naturwissenschaften
auch eine Metaebene in Sicht, auf der sich Magie,
Religion und Wissenschaft widerspruchsarm begegnen?
Zitat: "Wie können wir Wirklichkeit begreifen? Muss
unsere Erfahrung der Wirklichkeit immer schon
eingeschränkt sein durch unser Interesse, sie zu
begreifen?... Wenn ja, dann hätten wir überhaupt keinen
Zugang zur modernen Physik, denn sie sagt ja das
Ungeheuerliche, dass all diese Dinge gar nicht so sind
wie wir sie begreifen."(...) "Dass alles mit allem
zusammenhängt, also auch ich mit allem zusammenhänge,
dass es für mich kein objektives Draußen gibt", gelte
mit der Quantenphysik auch gegen die Praxis alltäglicher
Welterfahrung als gesichert. (Hans Peter Dürr, Schüler
und Freund Werner Heisenbergs)
Balbina:
Der Paradigmenwechsel in den Naturwissenschaften folgt
der Bereitschaft der Menschheit, jetzt einen
Bewusstseinswandel zu vollziehen. Er setzt inhärente
Fähigkeiten frei und wird dazu beitragen, die Macht der
Emotionen und Intuitionen zu erkennen und zu nutzen, und
zwar auf vollkommen bewusste Weise.
Der Intellekt, der seit der Aufklärung dominiert, wird
an seinen Platz verwiesen, nämlich den eines Dieners der
Ganzheit. Er ist die Instanz, welche die Emotionen und
Intuitionen und deren Manifestationen interpretiert –
und deshalb kann er auch nicht scharf genug sein – aber
er ist nicht die Instanz, die erschafft. Die Erschaffung
der Formen erfolgt über die Wahrnehmung, und das, was
ich für wahr nehme, wird sich manifestieren. Bald.
Dieser Bewusstseinswandel beinhaltet auch das Lockern der
Dualität mit ihren zwanghaften Wertungen und wird allein
dadurch – durch das Zulassen neuer Impulse – die
geistige Evolution dramatisch beschleunigen.
Die Quantenphysik, die Königsdisziplin der
Naturwissenschaften, ist jetzt an einen Punkt gekommen,
an dem sie erkennt, daß die Materie nicht so fest und
träge ist, wie wir sie gewöhnlich begreifen. Sie hat
erkannt, daß der Tisch, den wir über Jahrzehnte als
stabil betrachtet haben, in Wirklichkeit in ständiger
Bewegung ist und kein Atom lange an seinem Platz bleibt.
Das allerdings können wir mit den äußeren Sinnen nicht
wahrnehmen, da diese Wahrnehmung immer noch zu träge
ist, um die Virtualität der Materie zu erkennen.
Die äußeren Sinne trügen, denn sie spiegeln nur genau
das, was die Überzeugungen der Menschen sind, nämlich,
daß es eine objektive Außenwelt gibt, die aus mehr oder
weniger festen Objekten besteht, getrennt vom
Beobachter. Die materiellen Objekte – alle Materie –
sind Symbole der Bewußtseinsinhalte und existieren nicht
wirklich. Das ist keine neue Erkenntnis der
Quantenphysik, denn schon vor Tausenden von Jahren war
das in verschiedenen Religionen bekannt, z.B. im
Hinduismus, wo alle Materie als Maya (Täuschung)
bezeichnet wird. Die Schamanen aller Völker wußten und
wissen dies auch, allerdings war und ist dieses Wissen
ebenfalls individuell und beschränkt sich auf den
Schamanen, der es in einer langen „Lehrzeit“ erworben
hat.
Wenn die Quantenphysiker jetzt erkennen, "Dass alles mit
allem zusammenhängt, also auch ich mit allem
zusammenhänge, dass es für mich kein objektives Draußen
gibt", gelte mit der Quantenphysik auch gegen die Praxis
alltäglicher Welterfahrung als gesichert“ (Hans Peter
Dürr), so ist jetzt der nächste Schritt, auch für
Physiker, diese Erkenntnis wirklich mit sich selbst zu
verknüpfen. Denn wenn ich weiß, daß die sogenannte
Außenwelt meine Projektion ist, ist es dann nicht
natürlich, den Projektor zu erforschen anstatt die
Projektionen. Oder, mit anderen Worten, wäre es nicht
effektiver, direkt an die Quelle der Ursachen zu gehen,
das eigene Bewusstsein, anstatt über den Umweg der
Projektionen, die nur Bruchstücke des Bewusstseins
spiegeln?
Symbole, die einen komplexen Inhalt reduziert auf ein
Zeichen darstellen, werden ebenfalls, im Laufe dieses
Bewusstseinswandels freigesetzt, d.h., ihre Inhalte
werden jetzt direkt im Ganzen erkannt. Dasselbe gilt
auch für Analogien und Gleichnisse. Als Jesus Christus
einmal gefragt wurde, warum er immer in Gleichnissen
spreche, sagte er: „ Darum rede ich in Gleichnissen zu
ihnen, weil sie sehend nicht sehen und hörend nicht
hören, noch verstehen.“
Das ist jetzt vorbei! Sehr viele Menschen haben sich auf
den Weg gemacht, die Symbole zu verstehen und ihr
Bewusstsein zu erforschen und zu benutzen, um für sich
eine „neue“ Welt zu gestalten, eine Welt, die sehr viel
müheloser und freudvoller sein wird. Diese „kritische
Masse“ an Menschen – an freigesetztem Bewusstsein – wird
Alles mit sich reißen und eine neue Zivilisation
erschaffen, eine Hoch-Kultur, von der die gesamte
Menschheit profitieren wird. Möglicherweise wird es
immer noch arme, kranke, schlaue und reiche Menschen
geben, denn die Unterschiede sind nicht aufgehoben. Aber
jeder Mensch wird verstehen, dass er sich den erfahrenen
Zustand selber wählt und ihn auch leicht ändern kann,
wenn es sein Wunsch ist. Das ist jetzt natürlich auch
so, nur geschieht es ziemlich unbewusst.
Die Quantenphysik trägt dazu ihr Scherflein bei, doch
der direkte Weg durch das Bewusstsein ist sehr viel
schneller und wirkungsvoller.
Wir sind dabei, die Schwelle zu überschreiten und sehen
schon die Dämmerung des neuen Zeitalter der freien Wahl!
Götterdämmerung!
Sonia:
Was ist wirklich, was ist Illusion? Wir leben in einer
Kultur, indem uns von Kindheit an gesagt wird, wie was
ist und bedeutet und wie es zu sein hat. Aus diesen
Informationen prägen wir dann unser Leben und Erfahren.
Aber diese Informationen sind lediglich
Interpretationssysteme. Erst dann wenn wir bereit sind
sämtliche Interpretationssysteme die in uns und um uns
sind außer Kraft zu setzen, werden wir das entwickeln,
was die alten Schamanen als das *Sehen* bezeichnen. Im
Kontext des *Sehens* existieren Parallel-Universen. Wir
bewegen uns auch in Ihnen, wie z.B. im Träumen oder wenn
wir unsere spirituelle Seele auf Reise schicken.
Aufgrund unseres beschränkten Begreifens bewegen wir uns
in nur ganz wenigen Parallelwelten. Geben tut es eine
ganze Menge. Wir sind mit jedem dieser Parallelwelten
verbunden.
Wenn wir fähig sind zu *Sehen* dann können wir diese
Pfade zu den Anderswelten als Muster wahrnehmen.
Denn....am Anfang der Schöpfung steht eine Absicht, die
sendet ein Gedanke, ein Wort aus, das sich in Wellen
verdichtet und ein Muster bildet. Unser ganzer
Energiekörper besteht aus einem energetischen Muster,
unser Umfeld, unser Handeln und Tun, unser Leben. Das
kennen wir bereits aus der Chaostheorie. Ein Muster
verändert die Anordnungen der Atome, organisiert deren
Zusammensetzung neu, veränderlich.
Und somit kann ein Muster heilend oder zerstörerisch
eingesetzt werden. Die Schamanen und Magier wissen das
schon lange und ich bin mir sicher auch die führenden
Menschen in Politik und Wirtschaft. Sehen wir uns doch
mal Ihre Symbole genauer an. Da erkennen wir bald, dass
die Symbole immer aus einem religiösen/spirituellen
Kontext entstammen. Erwähnt seien da Geldscheine,
Firmen- und Staatswappen etc.
Tatsächlich könnten wir mit Symbolen und Muster der
Menschheit eine Naturwissenschaft eröffnen, die vieles
ermöglichen könnte. Heilmuster können fokussiert den
Heilprozess beschleunigen. Im Schamanismus arbeitet man
schon seit jeher mit dieser Technik. Wir kennen alle die
Medizinschilder, die aus Muster bestehen. Soziale
Konflikte und Probleme können über die Veränderung von
energetischen Systemmustern, auch bildlich dargestellt
harmonisierend ausgeglichen werden. Nichts anderes
passiert in der Schamanischen Schildarbeit. Muster
eröffnen uns auch die Pforten in die Anderswelten. Wenn
wir schamanisch Reisen, nicht in die innere Seelenwelt,
sondern in die Welt der Spirit´s und der Geister,
eröffnet sich der Zugang über ein Muster. Seht Euch die
visionäre Kunst der indigenen Völker an. Alles Muster
und Symbole!
Aber die Mächtigen dieser Welt werden sich hüten, dieses
Wissen um die Kraft der Muster der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Banalisiert kann es Ihnen nicht
schaden.
|